David Odenthal
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Resilienz-Training für Unternehmer

Resilienz für die, die entscheiden müssen.

Verhaltensökonomisches Resilienz-Programm für Unternehmer, Geschäftsführer und Gründer — datengeankert, mit Fokus auf den Entscheidungsalltag zwischen Vertrieb, Vorstand und persönlichem Limit.

ZielgruppeInhaber · GF · Gründer
Dauer12 Wochen, 6 Sessions
Aufwand90 min / 2 Wochen + App
FormatVideo oder Köln · 1:1
/ 01Warum für Unternehmer

Du hast nicht das Problem, das in Standard-Trainings adressiert wird.

Konzern-Wellbeing und klinische Psychologie behandeln Stress, der von außen kommt — Vorgesetzte, Hierarchie, fehlende Kontrolle. Bei dir ist es umgekehrt: Kontrolle ohne Pause.

Jede ungelöste Entscheidung landet wieder bei dir. Jeder Mitarbeiter erwartet zu Recht eine Antwort. Der Druck kommt nicht von oben, er kommt aus deiner eigenen Rolle. Genau hier setzt das verhaltensökonomische Training an — nicht wie du fühlst, sondern wie du entscheidest und welche kognitiven Verzerrungen unter Dauerdruck systematisch auftreten.

Sunk-Cost-Bias beim Festhalten an Projekten. Loss Aversion bei Personalentscheidungen. Status-Quo-Bias bei längst überfälligen Strategiewechseln. Diese drei allein erklären, warum viele Geschäftsführer „eigentlich wissen", was zu tun wäre — und es trotzdem nicht tun.

/ 02Drei Pain Points

Was Unternehmer hier tatsächlich hierherbringt.

In über zwei Jahrzehnten Arbeit mit Inhabern sehe ich drei wiederkehrende Muster.

  1. Entscheidungslähmung

    Du weißt seit Monaten, dass eine Personal-, Produkt- oder Strategieentscheidung zu treffen ist. Du triffst sie nicht. Nicht aus Unfähigkeit — aus verhaltensökonomischer Architektur. Genau das ist auflösbar.

  2. Aufmerksamkeits-Erosion

    40–50 Calls pro Woche, 200 ungelesene Mails, drei parallele Themen. Das Wichtige bleibt liegen, das Dringende dominiert. Zeiträuber sind keine Charakterfrage — eine Reizarchitektur, die sich umbauen lässt.

  3. Erholungs-Defizit

    Der Körper liegt am Strand, der Kopf ist im Vertriebsmeeting. Kein Charakterproblem, sondern ein Default-Problem. Resilienz heißt nicht „nicht mehr arbeiten" — sondern bewusst zwischen den Zuständen wechseln zu können.

/ 0312 Wochen im Detail

So sieht das Resilienz-Programm konkret aus.

12 Wochen, sechs Sessions à 90 Minuten, ein Kickoff. Auf deine Situation zugeschnitten — aber der Rahmen ist klar.

KickoffDiagnose & Baseline

2,5 Stunden. Drei drängendste Themen, App einrichten, Baseline messen, erste Experimente.

Setup
Woche 02Zeiträuber-Audit

Welche Reize ziehen tatsächlich Aufmerksamkeit? Architektur-Korrekturen an Mail, Messenger, Meetings — datenbasiert.

Audit
Woche 04Entscheidungs-Heuristiken

Reset-Frage, Pre-Mortem, 10-10-10. Eine echte aktuelle Entscheidung durch das Raster der drei Werkzeuge.

Werkzeuge
Woche 06Sunk-Cost & Loss Aversion

Wo hältst du an etwas fest, was rational längst korrigiert gehört? Meist die unangenehmste — und wertvollste Session.

Tiefe
Woche 08Erholungs-Architektur

Keine Atemtechniken. Defaults, die zuverlässig in den Erholungs-Zustand führen — auch wenn die Willenskraft weg ist.

Architektur
Woche 10Stakeholder-Resilienz

Wie kommunizierst du Veränderungen ins Team, in den Beirat, in die Familie — ohne eigene Energie zu erodieren.

Außen
Woche 12Konsolidierung & Plan

Review aller Experimente. Was bleibt? Was wird Default? Was übergibst du Retainer oder App?

Schluss
/ 04In Zahlen

Was du am Ende des Programms messen kannst.

Resilienz ist kein Gefühl, das man am Ende „hat" — drei konkrete Bewegungen werden in deinen Daten sichtbar.

  1. −42 % Zeiträuber-Slots

    Durchschnittliche Reduktion der täglichen Aufmerksamkeitsdiebe (Push-Slots, Mail-Pings, Reflex-Refreshs) zwischen Baseline und Programmende.

  2. +3,1 Punkte im Selbstcheck

    Durchschnittliche Verbesserung im Resilienz-Selbstcheck auf der 10er-Skala — gemessen Vorher / Nachher.

  3. 1–3 strategische Entscheidungen

    Aufgeschobene Personal-, Strategie- oder Modell-Entscheidungen, die tatsächlich getroffen werden — meist in den Wochen 4–8 des Programms.

Werte aus internen Auswertungen 2024–2026 mit 38 inhabergeführten Unternehmen DACH. Keine Garantie individueller Ergebnisse — Effektgrößen variieren mit Engagement und Ausgangssituation.

/ 05Häufige Fragen

Fragen, die im Erstgespräch immer kommen.

Was unterscheidet das von normalem Coaching?
Es startet mit Daten, nicht mit Gefühlen. Verhaltensökonomische Modelle als Werkzeuge, Experimente zwischen den Sessions, keine offene Gesprächstherapie. Außerdem auf Peer-Ebene — weil Unternehmer keine Patienten sind, sondern Entscheider.
Für welche Größe von Unternehmen geeignet?
Hauptzielgruppe sind inhabergeführte Unternehmen und KMU bis 250 Mitarbeitende. Auch Gründer und Solo-Unternehmer mit hohem Verantwortungsgewicht. Für reine Konzern-Vorstandskontexte gibt es eigene Formate.
Wie viel Zeit muss ich pro Woche investieren?
90 Minuten alle zwei Wochen für die Session. Zwischen den Sessions etwa 12 Minuten täglich für die App-Übungen und das jeweilige Experiment. Bewusst niedrig — Resilienz entsteht aus Konsistenz, nicht Volumen.
Geht das auch komplett online?
Ja. Alle Sessions funktionieren per Video. Viele Klienten kombinieren initial Präsenz, später remote — die Wirkung ist identisch.
Ist es als Betriebsausgabe absetzbar?
In den meisten Fällen ja — wenn das Training erkennbar mit der unternehmerischen Tätigkeit zusammenhängt. Bitte mit deinem Steuerberater klären.
Was bei einem akut nicht passenden Termin?
Sessions sind innerhalb von 14 Tagen verlegbar, ohne Aufpreis. Akute Themen über den Messenger-Zugang — kein „warten bis zur nächsten Session".
Mein Co-Geschäftsführer sollte das auch machen — geht parallel?
Ja. Tandem-Programme (Inhaber + Co-Geschäftsführer, Gründer-Paare) sind möglich. Zwei getrennte Programme mit punktueller Joint-Session im Modul „Stakeholder-Resilienz".
/ 06Vor der Anfrage

Klarheit beginnt mit zwei Stunden.

Das Klartext-Gespräch ist die niedrigste Einstiegsschwelle. Zwei Stunden, eine deiner aktuellen Entscheidungen im Fokus. Du gehst raus mit einem Fahrplan, nicht mit einer Diagnose.